Mein erster Artikel bei Instructables

Seit Jahren tummle ich mit großem Interesse auf Instructables.com herum. Instructables ist ein große Community rundum die Do it Yourself und die Maker Szene. Die Benutzer stellen dort ihre Projekte vor und bieten gleichzeitig ausführliche Anleitungen an. Die Auswahl ist sehr umfangreich und ist nicht auf spezielle Genres begrenzt. Neben Projekte mit Mikrocontroller und Holzarbeiten, geht es auch ums Kochen, Nähen, Basteln und vieles mehr. Die Anleitungen können kostenlos eigesehen werden. Die Premiummitgliedschaft ermöglicht nur ein paar Komfortfunktionen.

Bis jetzt habe ich mich nur inspirieren lassen. Besonders die Elektronikprojekte fand ich sehr interessant. Damals hatte ich meine eigenen Projekte auf meinem Blog Tiny-Labs veröffentlicht und nicht bei Instructables. Damit möchte ich jetzt brechen und zukünftig auch meine Anleitungen von hier bei Instructables bereitstellen. 

Als erste Veröffentlichung habe ich meinen Notebook Stand gewählt. Der zugehörige Artikel heißt: DIY Notebook Stand/Cooler. Die Anleitung ist sehr kurz und ist somit ein prima Einstieg, um sich mit dem Interface und den Funktionalitäten von Instructabels vertraut zu machen. Der Funktionsumfang ist recht beschränkt, aber dafür sind die Artikel auf das wesentliche reduziert und untereinander ähnlich aufgebaut. Das erhöht die Lesbarkeit und das ist, worauf es in meinen Augen ankommt.

Die Community von Instructables lebt von Benutzern und deren Projekte. Ich ärger mich, dass ich nicht schon früher damit angefangen habe, meine Projekte dort zu veröffentlichen. Ich überlege, ob ich meine Artikel von Tiny-Labs hinzufüge. Momentan liegt mein Fokus bei den aktuellen Vorhaben. Der Artikel bei Instructables befindet sich unter: http://www.instructables.com/id/DIY-Notebook-StandCooler/

0 Kommentare

Swift Projekt: Space Shooter "Asteroid Blast"

Seit einiger Zeit tüftle ich mit Xcode herum und versuche mir die Programmiersprache Swift beizubringen. Angefangen hatte ich mit Swift 2.0 und bin nun auch auf Swift 3.0 umgestiegen. Nach einigen "Hello World!" Programmen hatte ich mich entschieden ein Spiel zu schreiben. Die ersten beiden Versuche waren jeweils ein Jump'n'Run. Sie waren aber nicht viel mehr als eine Fingerübung und mein Einstieg in die App Entwicklung unter Swift.

Mein aktuelles Projekt ist ambitionierter. Es handelt sich dabei um einen Side-Scroller mit Weltraumsetting. Die genauere Bezeichnung wäre wohl Shoot'em-up, indem man in die Rolle eines Weltraumpiloten schlüpft, der seinen Weg durch ein Asteroidenfeld finden muss. Das Setting und die Mechanik ist alles andere als innovativ, aber darum ging es mir auch gar nicht. Das Spiel sollte mir als Lehrstück dienen: Wie verwalte ich den Speicher unter iOS, wie funktioniert die Physik Engine, wie animiere ich Grafiken und wie binde ich Musik ein? Das sind Fragen, die ich nun beantworten kann. Über die Wochen habe ich dann meine App auch lieb gewonnen und führe das Projekt nun weiter. Ich bin gespannt, wo es mich hinführt. Jeden Tag tauchen neue Fragen auf, deren Antworten mein Wissen um Swift erweitern.

Das soll es zur Motivation gewesen sein. Jetzt möchte noch ein paar Sätze zum Spiel selbst verlieren. Mir war von Anfang an klar, dass es einen Retro-Look bekommen sollte. Die Grafik und das Sounddesign sollen an alte Klassiker aus der 8Bit Zeit erinnern. Pixelgrafik und Chiptunes waren meine Wahl. Natürlich war das auch eine bewusste und pragmatische Designentscheidung, die mir es erleichtert, die benötigten Grafiken und Sounds selbst herzustellen oder mich freier Bibliotheken zu bedienen. Zudem stammt das Spielgenre aus dieser Zeit und die Pixeloptik hat momentan eine Renaissance. Wie bereits erwähnt steuert man ein kleines Raumschiff durch ein Feld voller Asteroiden, denen man entweder ausweichen oder die man mit Laserwaffen pulverisieren kann. Dabei sammelten man Punkte und Power-Ups, die das Schiff verbessern. Im Laufe der Zeit verdichtet sich das Asteroidenfeld und es wird schwieriger nicht getroffen zu werden. Das Spiel ist Beendet, wenn das Schiff zerstört wird. Die Jagd nach höheren Highscores und die Erfüllung von Achievements sollen dazu animieren, erneut zu spielen. Bis jetzt sind nicht alle Features umgesetzt, die im fertigen Spiel enthalten sein sollen. Eine genaue Übersicht gibt es am Ende dieses Artikels in meinem Developer Log. Der Name des Spiels "Asteroid Blast" ist auch nur ein Arbeitstitel. Bis jetzt ist mir noch nichts besseres eingefallen, respektive waren die Namen bereits im App Store vergeben. Das Programmieren fällt mir sehr viel leichter, als einen griffigen Namen zu finden. Ich bin für sämtliche Vorschläge offen.

Die aktuelle Version des Spiels ist die 0.40. Ich hatte im Laufe der Zeit zwei Videos aufgenommen, die das Gameplay zeigen sollen. In der Zwischenzeit hat sich einiges verändert, aber die Grundmechanik ist unverändert. Das komplette Projekt mit allen  Versionen befindet sich in meinem GitHub Repository unter: 

https://github.com/Stish/iOS/tree/master/iOS_Game_003

 

Gameplay Video - Asteroid Blast ver. 0.35

Gameplay Video - Asteroid Blast ver. 0.21

Weiter Updates und Videos folgen. Auf GitHub ist immer die aktuelle Version zu finden, auch wenn es hier keinen Artikel dazu gibt.

 

Devlog

 

ToDo

- enemies

- nebulas

- Add new game features to tutorial

- Improve sprites

- Different ship sprites?

- More Shields

- Horizontal movement

 

ver 0.40

- Number of destroyed asteroids is tracked for achievements

- Data for achievements is saved

- 6 achievements added

- Achievements:

01:     "Master Blaster"

Task:   Destroy 100000 asteroids

Reward: New skin

 

02:     "Wreck-it <NAME>"

Task:   Get hit 30 times in one game

Reward: Shields +1

 

03:     "Gunslinger"

Task:   Hit 300 asteroids without missing in one game with standard laser

Reward: New weapon: Disruptor

 

04:     "Dodge this!"

Task:   Surviving 300s without hitting and being hit

Reward: Vertical movement enabled

 

05:     "I'm T.N.T., I'm dynamite"

Task:   Get killed by own bomb explosion

Reward: Bombs +1

 

06:     "King of the impossible"

Task:   Score 100000 points in one game

Reward: New skin

 

ver 0.39

- Migration to SWIFT 3.0

- Sounds added for shields being hit

- Achievements menu added

- Scrolling trough achievements

 

ver 0.38

- New ship sprites

- Options can be changed from "Pause" menu

- Pause layout and functions moved to TLPause

- New app icon based on new ship design

 

ver 0.37

- Score can be tweeted on Twitter

- Score can be tweeted on Facebook

- New sprites for power ups

- Back button texture problem solved

 

ver 0.36

- Controls improved

 

ver 0.35

- High score list added

- High score are persistently saved

- Small bug fixes

 

ver 0.34

- Game settings are saved to and loaded from file

 

ver 0.33

- Game pause added

- HUD has now icons for game pause and weapons

- Game can be quitted

- Ship inventory added

- Player can switch between weapons

 

ver 0.32

- Adjustment in spawning times

- Bug fixes

- Power ups added: Laser sphere and laser cone

- Weapon can be picked up and will be equipped

- Inventory class added

 

ver 0.31

- New weapon: Laser cone

- Laser cone implemented

- New sound effects added

- Nebula added

 

ver 0.30

- Laser sphere implemented

- Shooting sound added

 

ver 0.29

- New weapon: laser sphere

- Animation for laser sphere added

- Basic mechanics for laser sphere added

 

ver 0.28

- Bomb hits objects in explosion radius

- Ship can be destroyed by bomb explosion

- Shields light up when being hit by meteorite or bomb explosion

 

ver 0.27

- New game font for longer text passages

- Bombs added to tutorial

- Info of power ups will be displayed when picked up

- Game pauses when home button is triggered

- Touch gesture for firing bombs added

- Bombs explosion sprites added

- Bombs have now two hit boxes (bomb body and explosion radius)

- Bomb dropping and exploding sounds added

 

ver 0.26

- Power ups: Bombs and shield power

- Power up sound added

- Bombs added to HUD

- Minor bug fixes

 

ver 0.25

- Shields for the space ship

- Health points for the space ship

- Slower background scrolling speed

 

ver 0.24

- Tutorial menu added

- Tutorial demo added, which shows the important game functions

- Minor bug fixes

 

ver 0.23

- Player name input in options

- Click sounds are adjusted with sound effect options

- About menu complete

- Twitter and website added to about menu

- Highscore menu added

- Highscores are read from array

- Highscores can be switched between time or score based data

 

ver 0.22

- adjustable volume of sound effects

- adjustable volume of music

- sound effects and music can be muted

- laser shooting interval adjustable

- issue with rotating scores has been fixed

 

ver 0.21

- Sprites and fonts sizes are now dynamic to screen sizes

- Game objects sizes and positions are now dynamic to screen sizes

- Options menu added

- About menu added

 

ver 0.20

- Error with explosions fixed

- Sound problems fixed

- New HUD design

- Game menu with new design

 

ver 0.19

- Title screen added

- Menu screen added

- Hit sounds

- minor bug fixes

 

ver 0.18

- improve background transitions

- different backgrounds

- different textures for meteorites

- different health points for meteorites

- minor bug fixes

 

ver 0.17

- meteorites appear random sizes

- meteorites have now random rotation speed and direction

- meteorites spawn time and speed increase slower

- space ship size reduced

 

ver 0.16

- meteorite speed and spawn time increases while playing

- experimental HUD

- custom fonts added

- minor code improvements

 

ver 0.15

- meteorites renamed

- more meteorites

- game speed increased

- minor bugfixes

- minor code improvements

 

ver 0.1

- basic concept

- sprites and backgrounds

- movement of ship

- movement of backgrounds

- moving object: meteorite

- laser weapon

- collision detection

- explosions

- game score

- destroyable ship

- sound effects

- background music

 

0 Kommentare

Geocaching in Irland - Tag 5: An Dolmen vorbei nach Belfast

Wer liebe Menschen, gutes Bier und atemberaubende Landschaften mag, der muss unbedingt einmal nach Irland fahren. Ich war bereits in allen Ecken der Britischen Inseln, nur die Insel Irland fehlte mir noch. Aber das sollte sich dieses Jahr ändern. Meine Frau und ich planten eine siebzehntägige Rundreise. Wenn ich von der Insel Irland rede, meine ich Nordirland und die Republik Irland. Unsere Reise began in Dublin und führte uns mit einem Mietwagen entlang der Ostküste nach Belfast. Von Belfast aus ging es weiter nach Norden und anschließend an die Westküste. Auf dem Atlantic Way fuhren wir wieder in Richtung Süden und setzten zu den Aran Islands über. Wieder zurück auf dem Festland ging es weiter nach Limerick und abschließend quer durchs Land nach Dublin zurück. Wir planten den Tripp sehr großzügig, um genug Zeit für Sehenswürdigkeiten und Orte abseits unserer Pfade zu haben....und natürlich auch für das Geocaching. Ich versuche den Zauber, den wir verspürten, in Worte zufassen.


Der fünfte Tag brach an und wir machten uns auf den Weg in Richtung Belfast. Der Plan war entlang der Küste zu fahren und bei jedem braunen Schild, das eine interessante Sehenswürdigkeit zeigt, anzuhalten. Ganz scharf waren wir auf Dolmen. Diese alten Grabstätten sind über das ganze Land verteilt und ein beeindruckendes Fotomotiv. Im Nachhinein kann ich die exakte Stecke, die wir gefahren sind, nicht mehr rekonstruieren. Die oben gezeigt Route stimmt nicht ganz. Wir sind viel mehr im Zickzack durchs Land gefahren, um auch wirklich jeden Dolmen und jedes Ganggrab mitzunehmen. Die Küste ist auch sehr sehenswert. Aber wir hatten den ganzen Tag Zeit und somit keine Probleme. Das größte Highlight war mit Sicherheit der Legananny Dolmen. Dieses Grab liegt mitten im Nirgendwo und ist recht schwer zu finden. Er ist aber durchaus einen Besuch wert. Natürlich gibt es auch hier einen Geocache, der sehr schön versteckt ist und ausreichend groß ist, um ein paar Tauschobjekte zu deponieren. In der Nähe gibt es auch ein restauriertes Ganggrab. Nachdem wir über ein paar Felder gestapft sind erreichten wir eine Grube mit Stufen. Am Grund lag der Eingang. Der ganze Ort ist verlassen und schwer zu finden. Mit einem kleinen Schalter kann man den Gang erleuchten und den Tunnel betreten. Die Deckenhöhe wird sicherlich nicht höher als einen Meter sein. Eine bequeme Begehung war das nicht. Innen ist alles feucht und düster.

Auf unserem Weg kamen wir auch an andere Dolmen vorbei. Die stehen buchstäblich an jeder Ecke. Dennoch empfinde ich sie als sehr faszinierend. Wir fuhren durch viele Küstenörtchen, deren Namen ich mir leider nicht alle gemerkt habe, aber auch diese sind sehr sehenswert. In manchen haben wir gehalten, um nach einigen Geocaches zu suchen.

Als sich der Tag dem Ende neigte, kamen wir in Belfast an. Wir hatten ein wunderschönes Appartement im Titanic Quarter angemietet. Es liegt an den Docks, wo die tatsächliche Titanic im Trockendock lag. Viele der alten Fabrikhallen wurde zu Lofts umgebaut und das ganze Quartier wirkt sehr modern und hipp. Die Innenstadt ist in 15 Minuten zu Fuß zu erreichen. Das Titanic Museum liegt in Wurfreichweite. Der perfekte Ausgangspunkt für unsere Tage in Belfast. Nachdem wir eingecheckt waren, gingen wir uns noch ein wenig umsehen. Das ganze Titanic Quarter ist sehenswert. Aber das wollten wir uns für den nächsten Tag aufheben. Deshalb bogen wir in Richtung Altstadt ab. Eine kleine Fußgängerbrücke bescherte uns atemberaubend Bilder im Gegenlicht. Auf der anderen Uferseite liegt die Altstadt mit einer Miniversion des Big Bens, den Old Albert. An der Brücke und am Turm gab es jeweils einen Geocache zu finden.

Die Sonne war nun völlig untergegangen und wir suchten uns ein Restaurant. Wir mussten einen gefühlte Ewigkeit auf einen Tisch und auf unser Essen warten, aber das war es wirklich wert. Fleischspieße und Burger, was brauch man mehr? So klang der Tag aus. Der nächste Tag stand ganz im Lichte der Titanic.

Nummer

0125

0126

0127

0128

0129

0130

Datum

2016-04-20

2016-04-20

2016-04-20

2016-04-20

2016-04-20

2016-04-20

 

Land

Irland

Irland

Irland

Ver. König.

Ver. König.

Ver. König.

 

Stadt

Annagas.

Annagas.

Blackrock

Dromara

Belfast

Belfast

Trinket

-

TRINKET

-

TRINKET

-

-


0 Kommentare

DIY Notebook Stand/Cooler

Wenn ich Videos bearbeite oder komplexe Programme kompiliere wird mein Notebook schnell heiß. Deshalb versuche ich immer, für eine bessere Belüftung, das Gerät leicht gekippt zu verwenden. Dadurch kann die Luft besser zirkulieren und die Kühlung funktioniert besser. Dafür nehme ich immer Gegenstände, die gerade in greifbarer Nähe liegen. Mal funktioniert es besser und mal schlechter. Damit ich endlich einen dedizierten Gegenstand habe, den ich auch mitnehmen kann, habe ich mir einen kleinen "Ständer" gebastelt. Dabei handelt es sich um einen Holzstab mit Gummierungen zur besseren Auflage und Stabilität. Hier ist eine kleine Anleitung zum Nachbauen.

 

Materialien und Werkzeuge

 

Die Herstellung ist sehr leicht und man benötigt nur wenige Materialien, die man in jedem Baumarkt für ein paar Euros kaufen kann.

Folgende Materialien werden benötigt:

 

- Rundstab aus Holz (hier 12mm im Durchmesser)

- Passende Dichtungsringe (hier 1/2 Zoll)

 

Folgende Werkzeuge werden benötigt:

 

- Zollstock

- Säge

- Schleifpapier

- Bleistift

 

Sägen und Schleifen

 

Jetzt geht es an die Umsetzung. Zuerst messe ich die Breite des Notebooks aus. Den Stab säge ich etwas kürzer zu, damit er unter dem Notebook nicht heraussteht. Anschließend setze ich drei Markierungen. Eine in der Mitte und eine jeweils an den Seite mit leichtem Abstand zum Rand. Mit der Säge schneide ich an den Markierungen rundherum eine kleine Kerbe in das Holz. Mit dem Schleifpapier runde ich die Kanten ab und weite leicht die drei Kerben. Abschließend stülpe ich drei Dichtungsringe über den Rundstab und schiebe sie jeweils in eine Kerbe. Nun können sie nicht mehr verrutschen und der Ständer ist fertig. Im Video sind alle Schritte noch einmal zu sehen. Viel Spaß beim Nachbauen.

0 Kommentare

Geocaching in Irland - Tag 4: Tara, Newgrange und Monasterboice

Wer liebe Menschen, gutes Bier und atemberaubende Landschaften mag, der muss unbedingt einmal nach Irland fahren. Ich war bereits in allen Ecken der Britischen Inseln, nur die Insel Irland fehlte mir noch. Aber das sollte sich dieses Jahr ändern. Meine Frau und ich planten eine siebzehntägige Rundreise. Wenn ich von der Insel Irland rede, meine ich Nordirland und die Republik Irland. Unsere Reise began in Dublin und führte uns mit einem Mietwagen entlang der Ostküste nach Belfast. Von Belfast aus ging es weiter nach Norden und anschließend an die Westküste. Auf dem Atlantic Way fuhren wir wieder in Richtung Süden und setzten zu den Aran Islands über. Wieder zurück auf dem Festland ging es weiter nach Limerick und abschließend quer durchs Land nach Dublin zurück. Wir planten den Tripp sehr großzügig, um genug Zeit für Sehenswürdigkeiten und Orte abseits unserer Pfade zu haben....und natürlich auch für das Geocaching. Ich versuche den Zauber, den wir verspürten, in Worte zufassen.


Der vierte Tag began in aller Früh mit einem ausgiebigen Frühstück. Mit dem Airport Express ging es zurück zum Flughafen. Dort angekommen wollten wir unseren Mietwagen abholen. Das gestaltete sich ein wenig schwieriger als gedacht. Nachdem wir alle Formalien am Schalter geklärt hatten, mussten wir auf einen Shuttlebus warten, der uns zum eigentlichen Verleih ein wenig abseits des Flughafens fuhr. Es ist ein riesiger Parkplatz, Autos so weit das Auge reicht, wo alle Autounternehmen ihre Mobile zu stehen haben. Irgendwann fuhr unser nagelneuer Seat Leon vor und wir konnten unsere Reise beginnen. Fix gab ich die erste Zieladresse in meinem Handy Navi ein und los ging es. Ich nutze die App Scout auf meinem iPhone. Die Karten basieren auf dem OpenStreetMap Standard. Die App ist kostenlos und eine Karte nach Wahl ist inklusive. Für eine paar Euros habe ich mir noch ganz Europa dazu gekauft. Bis auf ein paar Ausnahmen hat uns diese App den ganzen Urlaub hindurch gute Dienste geleistet. Durch die Offline Funktionen können die Karten auch heruntergeladen werden und so der Datentarif geschont werden. Aber zurück zum heutigen Tage. Unser erstes Ziel war Hill of Tara. Es handelt sich dabei um ein riesiges Areal mit unzähligen Monumenten aus der Frühzeit. Der Zugang ist kostenlos. Auf dem ersten Blick sieht man nur eine große, weite Wiese mit ein paar Erhebungen. Aber beim Abschreiten bekommt man ein Gefühl für die Anordnungen. Ausgestellte Luftaufnahmen lüften das Geheimnis. Von oben sieht man kreisförmige Vertiefungen und kann die Passage Tombs erahnen. Zentral steht der Lia Fáil, der Stein des Schicksals. Laut Legende ist dies der Krönungsstein, an dem alle Hochkönige Irlands gekrönt wurden. Traf die Wahl den Richtigen, schrie der Stein laut auf. Naja als wir da waren, gab es keinen Aufschrei, aber wird sind auch nicht die rechtlichen Erben der Krone von Irland, oder? ;)

Am Rande des Geländes sind ein paar knochige Bäume gewachsen, die als eine Art Wunschbaum genutzt werden. Es hängen allerhand Dinge und Kleinoden in den Ästen. Der Heilige Patrick, der Schutzpatron von Irland, hat auch eine Statue bekommen. Der Zugang zum Gelände erfolgt über eine kleine Kirche mit Friedhof. Hier konnten wir auch den ersten Geocache für den Tag finden. Hinter einem Baum an der Mauer war eine kleine Box versteckt. Zu meiner Überraschung befand sich auch ein Trackable unter den Tauschobjekten. Auch wenn es keine einzelnen Sehenswürdigkeiten gibt, wirkt das Gelände in der Gesamtheit sehr beeindruckend. Wir hatten sehr viel Spaß die Wiesen abzuschreiten und die kleinen Informationstafeln zu lesen. Der Geocache rundetet alles ab. Mit schönen Eindrücken setzten wir unsere Reise fort in Richtung Newgrange.

Unweit von Tara befinden sich viele berühmte Hügelgräber. Das wohl bekannteste darunter ist Newgrange. Dieses Hügelgrab ist auch ein Ganggrab. Meist wurden die Gräber im Laufe der Zeit vergessen. Bäume und Gras überdeckten den Hügel und so waren sie kaum von natürlichen Erhebungen zu unterscheiden. Nur durch Zufall wurde Newgrange wiederentdeckt. Der Farmer, dem das Land gehörte, lies ein paar Steine entfernen und so kam das Grab zum Vorschein. Die heutige Fassade ist eine Restaurierung des Archäologen O'Kelly aus den 70iger Jahren. Besonders schön ist der Eingangsstein, den viele vorzeitige Einkerbungen schmücken. Vom Besucherzentrum aus fuhren wir mit einem Shuttlebus über den Fluss Boyne hin zum Hügelgrab. Eine Fremdenführerin berichtete uns über die Bedeutung, die Geschichte und den Aufbau des Grabs. Das Highlight war die Besichtigung des Grabs von Innen. Die Grabkuppel ist noch intakt, wie vor Tausenden von Jahren. Wir quetschten uns durch einen schmalen Gang bis wir im Zentrum standen. Innen wurden wir über den Aufbau aufgeklärt. Ein ganz besonderes Schauspiel erwartet die Besucher an den Tagen um die Wintersonnenwende. Durch eine kleine Öffnung fallen die Strahlen der Morgensonnen und erhellen den sonst stockfinsteren Innenraum. Dieser magische Moment wurde für uns mit Hilfe einer kleinen Lampe simuliert. Da dieses Ereignis so selten ist, werden die Plätze dafür verlost. Wir hätte auch bei dem Gewinnspiel teilnehmen dürfen, aber wir haben davon abgesehen. Ein solcher Platz garantiert aber nicht, dass man das Schauspiel zu Gesicht bekommt. Leider würden Wolken und schlechtes Wetter die Lichtstrahlen verschlucken. In der Nähe von Newgrange und des Besucherzentrums konnten wir jeweils einen Geocache bergen.

Vom Besucherzentrum aus kann man auch Touren zu weiteren Hügelgräber unternehmen, aber davon sahen wir ab. Es gibt auch ein kleines Museum, welches definitiv einen Besuch wert ist. In Newgrange selber hat man ungefähr eine Stunde Zeit sich alles anzusehen, was aber ausreichend ist. Nachdem wir wieder zurück waren, ging die Reise weiter in Richtung Monasterboice. Bei Monasterboice handelt es sich um ein altes Kloster mit Friedhofsanlage.

Am auffälligsten und bekanntesten ist der hohe Rundturm in der Mitte der Anlage. Bei Wikingerübergriffen flüchteten sich die Mönchen in den Turm. Der Eingang war nur über eine hohe Leiter zu erreichen. Die Leiter wurde hinaufgezogen und die Mönchen waren so sicher vor den Angreifern. Das Kloster ist nur noch eine Ruine, aber sehr schön anzusehen. Weitere Highlights sind die Hochkreuze auf dem Gelände. Das bekannteste ist das Muiredach-Kreuz, welches alle anderen mit seinen über fünf Metern überragt. Die Abendsonne tauchte das Gelände ein weiches Licht und lies die Ruinen mystisch erstrahlen. Auch hier gingen wir auf die Suche nach einem Geocache. Ich habe bestimmt zwanzig Minuten hinter jedem Stein und Baum geschaut. Die Koordinaten waren nur am Springen und ich konnte die Box nicht ausfindig machen. Kurz bevor wir wieder aufbrechen wollte, versuchte ich mein Glück noch einmal an einem Nadelstrauch. Im dicken Gestrüpp konnte ich den Geocache finden und loggen. Einen Trackable ging mit uns auf die Reise.

Mit diesen Eindrücken fuhren wir weiter nach Drogheda und somit zu unserem letzten Stopp für heute. Der Tag neigte sich dem Ende und wir checkten schnell in unserem Hotel ein. Mit Bärenhunger fielen wir in ein American-Style Restaurant ein. Die Burger sind sehr zu empfehlen. Gekrönt wurde das Essen mit Süßkartoffelfritten und einem kühlen Bier. Das Restaurant ist direkt mit dem Hotel verbunden und heißt WM Cairnes & Sons und befindet sich in der Scotch Hall Shopping Mall. Sehr zu empfehlen. 

Nach dem Essen schlenderten wir noch ein wenig am Fluss Boyne entlang und schauten uns Drogheda an. Die Stadt versteckt nicht ihre Herkunft als Arbeiterstadt. Hier und da sind ein paar Dinge zu entdecken. Natürlich gibt es auch Geocaches. Mit müden Füssen haben wir leider nur einen finden können. Am alten Tor der Stadtmauer konnten wir einen kleinen Mikro angeln und unterzeichnen. Danach gingen wir wieder ins Hotel, um endlich die Füße hochlegen zu können. Der nächste Tag führte uns entlang der Küste in Richtung Belfast.

Nummer

0120

0121

0122

0123

0124

Datum

2016-04-19

2016-04-19

2016-04-19

2016-04-19

2016-04-19

Land

Irland

Irland

Irland

Irland

Irland

Stadt

Hill of Tara

Newgrange

Newgrange

Redgap

Drogheda

Trinket

TB: M&B

-

-

TB: Hut

-


0 Kommentare

Geocaching in Irland - Tag 3: Howth Cliff Walk

Wer liebe Menschen, gutes Bier und atemberaubende Landschaften mag, der muss unbedingt einmal nach Irland fahren. Ich war bereits in allen Ecken der Britischen Inseln, nur die Insel Irland fehlte mir noch. Aber das sollte sich dieses Jahr ändern. Meine Frau und ich planten eine siebzehntägige Rundreise. Wenn ich von der Insel Irland rede, meine ich Nordirland und die Republik Irland. Unsere Reise began in Dublin und führte uns mit einem Mietwagen entlang der Ostküste nach Belfast. Von Belfast aus ging es weiter nach Norden und anschließend an die Westküste. Auf dem Atlantic Way fuhren wir wieder in Richtung Süden und setzten zu den Aran Islands über. Wieder zurück auf dem Festland ging es weiter nach Limerick und abschließend quer durchs Land nach Dublin zurück. Wir planten den Tripp sehr großzügig, um genug Zeit für Sehenswürdigkeiten und Orte abseits unserer Pfade zu haben....und natürlich auch für das Geocaching. Ich versuche den Zauber, den wir verspürten, in Worte zufassen. 



An unserem dritten Tag hatten wir einiges vor und so starteten wir ganz früh ins Abenteuer. Ein schnelles Frühstück bei Tesco bildete die Grundlage für den Ausflug. Mit ein paar Sandwiches, ein wenig Obst und Getränken im Gepäck began unsere Reise wieder an der DART Bahn. Ziel war die Halbinsel Howth Head im Osten von Dublin. Die DART brachte uns direkt in die gleichnamige Stadt Howth. Die Halbinsel war früher komplett vom Festland getrennt und ist nun über einen schmalen Landstreifen mit der Hauptinsel verbunden. Howth, ehemals ein Fischerdorf, ist heutzutage touristisch erschlossen und lohnt sich für einen Tagesausflug. Die Halbinsel ist mit Wanderwegen verschiedener Längen und Schwierigkeiten durchzogen. Unser Tagesziel war der lilafarbene Wanderwege entlang der Klippen. Er führt im Uhrzeigersinn über Nose of Howth, zum Leuchtturm Baily Lighthouse, an Martello Tower vorbei, über den Golfplatz zum Ben of Howth und zurück zur DART Station. Das Wetter war perfekt für eine lange Wanderung, es war nicht zu warm und leicht bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Um zum Startpunkt der Wanderung zu gelangen, durchquert man das kleine Fischerdorf Howth. Zur Linken liegt der Hafen, der nur noch selten Fischerboten zu beherbergen scheint. Eine kleine Straße schlängelt sich an den Klippen und wunderschönen Häusern entlang in Richtung Natur. An einem Parkplatz fanden wir die ersten Pfeile und Markierungen für unsere Wanderung. Lila war unsere Farbe und so began der Marsch. Die Wege sind sehr schön angelegt und festgetreten. Zur Linken liegt das Meer, die Klippen und steile Abhänge. Zur Rechten führen kleine Wege durch die überwuchernden Ginsterbüsche den Hügel hinauf. Vereinzelt tauchen Häuser auf, aber dennoch bekommt man den Eindruck, weit weg von der Zivilisation zu sein. Hinter jeder Biegung taucht ein wunderschönes Fotomotiv auf. Das Blau des Himmels und des Meeres bilden einen schönen Kontrast zum tiefgelben Ginster. An manchen Stellen zeigen sich bizarre, schwarze Sträucher, brandgerodete Büsche, so weit das Auge blickt. Spätestens hier fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Das Gefühl wurde bei uns verstärkt, weil uns kaum Menschen begegnet waren.

Entlang des Weges sind einige Geocaches verstreut. Insgesamt konnten wir elf Logs unterschreiben. Den ersten fanden wir bereits am Hafen in Howth. Es ist ein Multi mit zwei Stationen. An der ersten Station muss man ein kleines Rätsel lösen. Die so ermittelten Koordinaten führten uns direkt zum Versteck. Ich konnte das Rätsel bereits am Vortag im Apartment mit Hilfe Google Streetview lösen. Der Cache war schnell gefunden und geloggt. Die Weiteren waren mehr oder weniger Boxen, die unter Steinhaufen abseits der Wege versteckt waren. Einige Geocaches waren aber auch besonders und diese möchte ich gerne herausstellen. Der erste heißt "Cool view" und befindet sich in einer kleinen Höhle/Erdspalte. Der Eingang ist gut versteckt und ich musste mich durch enge Gänge winden, um am Ende einen kleinen Kühlschrank zu finden, der als Behälter für den Cache dient. Das hat sehr viel Spaß gemacht.

Auf Howth gibt es auch einen Wasserfall. Er ist nicht sehr groß, aber dafür sehr lang. In einer Erdnische fließt er hinab zum Meer. Man überquert den Fluss auf einer kleinen Brücke und kann den Wasserfall nur hören. Ein sehr steiler Weg schlängelt sich ungefähr 40 Meter in die Tiefe zu einer idyllischen Bucht. Der Abstieg ist sehr gefährlich, weil auch das Wasser diesen Weg benutzt und die "Stufen" glitschig macht. Am Boden angekommen, öffnete sich die Bucht vor uns. Von Unten konnten wir auch den Wasserfall sehen. Am Fuße ist ein Geocache versteckt, der "Whitewater Brook" heißt. Die Strapazen haben sich gelohnt und wir wurden mit einem schönem Blick belohnt. Bei heißem Wetter ist das der ideale Ort für einem Nachmittag am Strand. Dieser Cache, oder vielmehr dieser Ort, bekam einen Favoriten Punkt von uns.

Am Wegesrand fielen uns einsamen Eisentore auf, die von der Natur überwuchert sind. Das ist ein bizarres Bild, wenn sonst weit und breit keine Anzeichen von Zivilisation sind. Eines dieser Tore beherbergt auch den Geocache mit dem passenden Namen "Gate to nowhere". Dieser Cache soll stellvertretend für unsere Entdeckungen stehen.

Der Weg führt am Leuchtturm Baily Lighthouse vorbei, an dem man leider nicht herankommt. Das Gelände ist großzügig abgesperrt und der Zutritt ist verboten. Kurz vor Martello Tower mussten wir der Küste Lebewohl sagen. Der Weg führt nun in das Hinterland. Der Pfad führt über einen Teil des Golfplatzes, der extra für die Wandersleute abgesperrt ist. Warnschilder weißen jeden darauf hin, dass man hier nur geduldet ist und man bloß nicht auf die Idee kommen solle, den Weg zu verlassen. Links und rechts des Weges waren auch einigen Golfer mit ihrer Partie beschäftigt. Anschließend führt der Weg auf die höchste Erhebung der Halbinsel. Der "Ben of Howth" ist mit seinen 171 Metern nicht wirklich ein Berg, aber ich als Flachländer sollte mir da kein Urteil erlauben. Hier müssen wir aber irgendwo falsch abgebogen sein, weil wir einen leicht anderen Weg zurück nach Howth einschlugen. Leider blieb uns so die wohlmöglich tolle Aussicht über die Halbinsel verwehrt. Dafür schlängelten wir uns durch moorartig anmutende Waldgebiete. Ein freundlicher, alter Mann mit seinem Hund wies uns den Weg zurück in die Stadt, zurück in die Zivilisation. 

Die Wanderroute ist viel länger und anstrengender als beschrieben. Oder um es mit den Worten einer Kommentatorin bei TripAdvisor zu sagen: "Howth, a walk that took longer that I thought.". Howth, eine Wanderung, die länger dauerte als gedacht. Und das war sie auch. Wir waren sehr froh, als wir wieder in Howth ankamen. Unsere Mägen verzerrten sich nach einer reichhaltigen Mahlzeit. Direkt unter der DART Station ist ein kleines, süßes Pub mit exzellentem Pubfood zu finden. Ich kann das Essen nur empfehlen. Vielleicht verfärbte die Unterzuckerung unser Urteil, aber egal. Der Vorteil hier ist, dass man nach dem reichhaltigem Essen und dem kühlen Belohnungsbier, nur ein paar Stufen hinauf stolpern muss, um völlig erschöpft in die DART Bahn zu fallen.

Der Ausflug hat uns sehr gefallen und ich kann diese Tour nur jedem empfehlen. Am nächsten Tag fahren wir zurück zum Flughafen und holen endlich unseren Mietwagen ab. Mit dem geht es dann in Richtung Norden an der Küste entlang. Geplant sind die Hills of Tara, Newgrange, Monasterboice und abschließend eine Übernachtung in Drogheda.

Nummer

0109

0110

0111

0112

0113

0114

0115

0116

0117

0118

0119

Datum

2016-04-18

2016-04-18

2016-04-18

2016-04-18

2016-04-18

2016-04-18

2016-04-18

2016-04-18

2016-04-18

2016-04-18

2016-04-18

Land

Irland

Irland

Irland

Irland

Irland

Irland

Irland

Irland

Irland

Irland

Irland

Stadt

Howth

Howth

Howth

Howth

Howth

Howth

Howth

Howth

Howth

Howth

Howth

Trinket

-

Domino

Alien

Karate

-

-

-

Eule

Krake

Ring

Blume


0 Kommentare

Geocaching in Irland - Tag 2: Auf zwei Bier im Guinness Storehouse

Wer liebe Menschen, gutes Bier und atemberaubende Landschaften mag, der muss unbedingt einmal nach Irland fahren. Ich war bereits in allen Ecken der Britischen Inseln, nur die Insel Irland fehlte mir noch. Aber das sollte sich dieses Jahr ändern. Meine Frau und ich planten eine siebzehntägige Rundreise. Wenn ich von der Insel Irland rede, meine ich Nordirland und die Republik Irland. Unsere Reise began in Dublin und führte uns mit einem Mietwagen entlang der Ostküste nach Belfast. Von Belfast aus ging es weiter nach Norden und anschließend an die Westküste. Auf dem Atlantic Way fuhren wir wieder in Richtung Süden und setzten zu den Aran Islands über. Wieder zurück auf dem Festland ging es weiter nach Limerick und abschließend quer durchs Land nach Dublin zurück. Wir planten den Tripp sehr großzügig, um genug Zeit für Sehenswürdigkeiten und Orte abseits unserer Pfade zu haben....und natürlich auch für das Geocaching. Ich versuche den Zauber, den wir verspürten, in Worte zufassen. 



Der zweite Tag unserer Reise war angebrochen. Für diesen Tag hatten wir einen Besichtigung des Dublin Castles und der Guinness Brauerei geplant. Beides befindet sich im Westteil der Stadt und kann auch bequem zu Fuß erreicht werden. Wir nahmen wieder die DART ins Zentrum und machten uns auf den Weg zum Castle. Ich hatte bereits erwähnt, dass die Sehenswürdigkeiten in Irland seltsame Öffnungszeiten haben und so auch hier. Die Burg öffnet sonntags erst ab 12Uhr. Wir standen also vor verschlossenen Toren, weil wir viel zu früh ankamen. Unverrichteter Dinge liefen wir weiter in Richtung Guinness Brauerei. Das Privatunternehmen hat ein riesiges Besucherzentrum und kundenfreundliche Öffnungszeiten. Schon von weiten wird der Besucher von dem berühmten Holztor begrüßt. Und natürlich gibt es direkt einen kleinen Geocache zum Loggen. Sobald die Busladungen an Menschen vorüber sind, kann man ihn ungesehen greifen.

Ich weiß nicht, ob das Tor nur Fassade ist, aber jedenfalls ist dies nicht der Eingang. Wenn man den Massen folgt, kommt man direkt zum Eingang des Storehouses. Nach kurzer Wartezeit und mit vernünftigen Preisen wurde wir ins Herzstück gelassen. Das Besucherzentrum hat die Form eines riesigen Guinnessglases. Anfangs steht man am Glasboden und richtet den Blick nach oben. Ich war überwältigt von der Höhe und den vielen Dingen, die man entdecken kann. Das gesamte erste Stockwerk ist ein riesiger Souvenir Shop. Von Gläsern, Guinness Grillsoßen, Golfbällen über Shirts kann man alles erdenkliche kaufen. Ein wirkliches Highlight ist im Zentrum des Glases im Boden eingelassen. Es ist die Pachturkunde, die Arthur Guinness damals mit der Stadt Dublin abgeschlossen hatte und die der Firma Guinness die Pacht für die nächsten 9000 Jahre sichert. Alle paar Minuten hält ein Mitarbeiter eine kleine Erklärung dazu ab, die ich sehr empfehlen kann. Anschließend kann man sich dem Glas empor arbeiten. Jede Etage hat ein eigenes Thema. Begonnen wird mit der Geschichte zu Arthur Guinness und den Zutaten für das Bier. Es folgen Geschmacks- und Geruchserlebnisse. Sehr sehenswert ist auch die Abteilung über die Werbung rundum Guinness. Es sind große Figuren aufgebaut, die in den Werbungen verwendet wurden. Auch hier gibt es viele interaktive Elemente. Nachdem man gelernt hat, wie man ein Guinness richtig genießt und zapft, kann man abschließend im Restaurant verweilen. Der krönende Abschluss ist der Besuch in der Gravity Bar am höchsten Punkt des Glases. Die Bar ist rundherum verglast und bietet einen umfassenden Blick über die Stadt und die Brauerei. Jeden Eintrittskarte beinhaltet ein kostenloses Pint Guinness und hier ist der Ort, wo man diesen Einlösen sollte. Wir hatten ein wenig Glück und konnten zwei Plätze am Fenster ergattern. Unsere müden Füße bekamen ein wenig Ruhe und die Kehlen das kostbare Nass - natürlich auf die richtige Trinkart, wie es uns beigebracht wurde. Für dies ganze Besichtigung, mit allen interaktiven Dingen, muss man sich schon zwei bis drei Stunden Zeit einplanen. Wir wurden nicht enttäuscht und schaukelten leicht angetrunken in Richtung Dublin Castle zurück.

Die Burg hatte ihre Tore endlich für Besucher geöffnet. In einer kleiner Gruppe wurden wir durch die Gebäude und Räume des Castle geführt. Angereichert mit Anekdoten wurden uns die Bedeutungen und Funktionen nährgebracht. Es ist eine typische Burg mit den zu erwartenden Highlights. Ein Besuch lohnt sich, aber es gibt nichts Herausragendes zu bemerken. Auf der Rückseite der Burg ist ein kleines Café untergebracht. Gestärkt mit Tee und Scone konnte unsere Tour weitergehen. Eine kleine Brücke führt vom Café über die Straße in einen Park. Er ist schön angelegt. Auffällig sind die Schlangen, die durch Pflastersteine in den Rasen eingebracht wurden.

Die Sehenswürdigkeiten für diesen Tag hatten wir besucht. Zum Ausklang wollte ich noch ein paar Geocaches suchen und meine Frau ein wenig shoppen gehen. Nächster Halt: Grafton Street. Die Grafton Street ist eine Fußgängerzone mit vielen Geschäften. Es gibt dort für jeden Geschmack etwas. Einen Besuch wert ist der Disney Store von Dublin. Dort findet man eigentlich für jeden etwas und die Geschäfte sind immer sehr schön anzusehen. Auf der Grafton Street gibt es auch einige Geocaches. Es sind hier viele Menschen unterwegs, weshalb man sehr vorsichtig sein muss. Den einen fanden wir direkt auf der Straße an einer Häuserwand und einen Zweiten am Ende der Straße bei einem Triumphbogen. Denjenigen, denen die Grafton Street zu voll ist, können auch auf die kleinen Seitengassen ausweichen. Hier gibt es an jeder Ecke ein Pub, Fish-n-Ships oder einen kleinen Laden mit Kleinoden. Abends kommen aus allen Richtungen Musik und Gelächter. Etwas weiter nördlich, am Südufer des Liffey, ist der Tempel Bar District, das kulturelle Zentrum Dublins. Hier kann man abends ausgelassen weggehen. Touristen mischen sich mit jungen Leuten. Viel Spielt sich vor den Pubs auf der Straße ab.

Auf dem Rückweg zum Apartment haben wir noch einen kleinen Abstecher zum Strand gemacht. Das Wetter war wieder den ganzen Tag über schön, aber sehr kalt. Am Strand war es auch ungemütlich. Aber es gab auch hier wieder einen Geocache zu finden. Für den nächsten Tag haben wir eine lange Wanderung auf der Halbinsel Howth Head vor den Toren Dublins geplant. Ein kurzer Blick auf die Geocache App verriet mir, dass es dort sehr viele Caches zu finden gibt.

Nummer

0105

0106

0107

0108

Datum

2016-04-17

2016-04-17

2016-04-17

2016-04-17

Land

Irland

Irland

Irland

Irland

Stadt

Dublin

Dublin

Dublin

Dublin

Trinket

-

-

-

-


0 Kommentare

Geocaching in Irland - Tag 1: Dublins Innenstadt

Wer liebe Menschen, gutes Bier und atemberaubende Landschaften mag, der muss unbedingt einmal nach Irland fahren. Ich war bereits in allen Ecken der Britischen Inseln, nur die Insel Irland fehlte mir noch. Aber das sollte sich dieses Jahr ändern. Meine Frau und ich planten eine siebzehntägige Rundreise. Wenn ich von der Insel Irland rede, meine ich Nordirland und die Republik Irland. Unsere Reise began in Dublin und führte uns mit einem Mietwagen entlang der Ostküste nach Belfast. Von Belfast aus ging es weiter nach Norden und anschließend an die Westküste. Auf dem Atlantic Way fuhren wir wieder in Richtung Süden und setzten zu den Aran Islands über. Wieder zurück auf dem Festland ging es weiter nach Limerick und abschließend quer durchs Land nach Dublin zurück. Wir planten den Tripp sehr großzügig, um genug Zeit für Sehenswürdigkeiten und Orte abseits unserer Pfade zu haben....und natürlich auch für das Geocaching. Ich versuche den Zauber, den wir verspürten, in Worte zufassen. 



2016 ist ein bemerkenswertes Datum für die Republik Irland. Vor genau 100 Jahren, 1916 fand der Easter Rising statt, eine militärischer Aufstand, der die Unabhängigkeit Irlands von Großbritannien erzwingen sollte. Obwohl er niedergeschlagen wurde, gilt dieses Ereignis als Wendepunkte in der Geschichte Irlands. Er läutete den Prozess zur Unabhängigkeit ein. Überall in Dublin hingen Plakate und Symbole, die auf dieses Jubiläum hinwiesen. Ein spannendes Jahr für einen Besuch in der Republik Irland.

Am ersten Tag unserer Reise mussten wir erstmal auf die Insel kommen. Wir flogen von Berlin aus direkt nach Dublin. Wir hatten Glück, dass unser Flug sehr früh ging und wir somit noch den ganzen Tag zur Verfügung hatten. Unsere Unterkunft für die nächsten Tage war ein schönes Apartment im Speckgürtel von Dublin. Die DART Bahn, eine Art von Stadtbahn, war schnell zu erreichen und brachte uns direkt in das Zentrum von Dublin. Das Wetter war atemberaubend schön, perfekt um die Stadt zu Fuß zu erkunden.

Bereits auf dem Weg zur DART Station konnten wir ein paar Geocaches ausmachen. Der erste Steckte in einer alten Mauer und war schnell gefunden. Der Zweite befand sich am Notfalltelefon am Bahnübergang der DART. Das war ein schöner Auftakt für den Urlaub und machte Lust auf mehr.

Die wohl auffälligste Sehenswürdigkeit in Dublin ist eine Art Metallnadel in der Mitte der Stadt. The Spire ist eine 123m hohe Skulptur und steht an der Stelle, wo in den 60iger Jahren die Nelson Statue von der IRA gesprengt wurde. In der Mitte der O'Connell Street ist ein breiter Fußgängerweg angelegt, auf den man direkt auf die Nadel zulaufen kann. Der Blick auf die Spitze ist beeindruckend. Ein solches Monument bietet sich natürlich für ein Geocache an. In einer Seitenstraße wartete bereits der nächste Cache auf uns. Von ihm aus hatten wir nicht nur einen schönen Blick auf den Speer, sondern er war auch mein einhundertster Geocache und damit unvergesslich in doppelten Sinne.

Der Fluss Liffey fließt direkt durch Dublins Innenstadt. An den Ufern wurden breite Flanierwege aus Holz errichtet, die zu einem Spaziergang durch die Stadt einladen. Es gibt viele Brücke, die über den Fluss führen. Die berühmteste ist wohl die Fußgängerbrücke mit den malerischen Namen Ha’penny Bridge. An dieser Stelle fuhr früher eine Fähre, bis dann 1816 diese Brücke errichtet wurde. Der Name ist volkstümlich und lässt sich auf die Maut zurückführen, die Fußgänger bei Benutzung entrichten mussten: Half a penny, einen halben Penny. Sie ist das meist fotografierte Wahrzeichen der Stadt. Natürlich haben auch wir diese Brücke überquert. Die Benutzung ist heutzutage kostenlos und belohnt mit einem schönen Blick über den Fluss Liffey und Dublin. Auch hier ist ein Geocache zu finden. Die Bekanntheit und die logistische Bedeutung dieser Brücke machen es nicht einfach, den Geocache ungesehen zu bergen. Der alte "Ich binde mir die Schuhe" Trick hat hier geholfen.

Die letzten Sonnenstrahlen des Tages durchfluteten die Stadt und tauchten Dublin in ein wunderschönes Licht. Leider bedeutete es auch, dass sich unser erster Urlaubstag dem Ende neigte. Die Sehenswürdigkeiten waren bereits geschlossen (Sehr wichtig für die Urlaubsplanung: Die meisten Einrichtungen schließen bereits gegen 17Uhr. Am Wochenende können sogar noch kürzere Öffnungszeiten veranschlagt sein.) und so ließen wir den Tag in den Straßen von Dublin ausklingen. Zwei Geocaches führten uns zu Art Deco Gebäude und der Letzte zum neuem Wachsmuseum. Wir kamen auch an der berühmten Bronzestatue der Molly Malone vorbei. Molly ist einen Fischhändlerin in einem berühmten irischen Volkslied. Das Lied ist die inoffizielle Hymne der Stadt. Und wenn die Iren etwas besser können als Bier, dann ist es Lieder schreiben, die zum Mitsingen einladen. Ein Pub mit Live Musik zu besuchen gehört fast schon obligatorisches zum  Kulturprogramm. Hier ein kleiner Vorgeschmack.

So ging der erste Tag in Dublin vorbei. Meine Erwartungen an die Stadt und die "Locals" wurden nicht enttäuscht. Es gibt an jeder Ecke etwas zu entdecken und die Menschen sind sehr freundlich. Am Flughafen hatten wir uns die "Leap Card" für drei Tage gekauft. Mit dieser Karte kann man den Flughafen Express Bus, alle Busse im Stadtgebiet und die DART Bahn benutzen. Damit kamen wir überall hin, auch wenn sich lange Spaziergänge durch die Innenstadt mehr lohnen. Die Hotels und Ferienwohnungen direkt im Zentrum sind recht teuer, weshalb wir uns etwas außerhalb gesucht hatten. Aber mit der DART gelangt man schnell und bequem in das Herz der Stadt. Generell kann man sagen, dass Dublin und Irland um einiges teure sind als Deutschland. Das gilt für Übernachtungen, Restaurants und Lebensmittel. Aber das soll die Schönheit nicht mindern. Für den nächsten Tag waren die Guinness Brauerei und der Westteil der Stadt geplant.

Nummer

0098

0099

0100

0101

0102

0103

0104

Datum

2016-04-16

2016-04-16

2016-04-16

2016-04-16

2016-04-16

2016-04-16

2016-04-16

Land

Irland

Irland

Irland

Irland

Irland

Irland

Irland

Stadt

Dublin

Dublin

Dublin

Dublin

Dublin

Dublin

Dublin

Trinket

-

-

-

-

-

Dollar

-


0 Kommentare

Back in Berlin - Geocaching am Müggelsee

Nach langer Zeit war ich endlich wieder zurück in meiner Heimat. Es gab einiges zu tun, aber ich konnte auch ein paar Tage freischaufeln, um auf die Jagd nach Geocaches zu gehen. Da alle Funde sich mehr oder weniger um den Müggelsee herum abgespielt haben, fasse ich sie in diesem Post zusammen. Anschließend gibt es wieder ein paar zusammenhängende Geschichten, die bereits in der Vorbereitung sind. Ich versuche immer noch die Gegenwart einzuholen, aber leider heißt nach wie vor: "Marty! Du musst mit mir zurückkommen! Zurück in die Vergangenheit!".

Die ersten beiden Caches waren recht unspektakulär und lagen einfach nur auf meinem Wege. Einzig der Erste am Mandrella Platz war insofern besonders, dass die ganze Zeit ein seltsamer Mann exakt einen Meter neben dem Cache stand. Es gab nicht einmal einen ersichtlichen Grund warum er das tat. Ich habe dann noch eine Runde gedreht und selbst dann stand dieser Mann noch davor. So ganz dem Motto: "You shall not pass! ...to the cache!" Was soll's. Also war ich noch fix etwas essen und abschließend konnte ich dann doch an den Cache heran.

Ich hatte vorsorglich mein Kletterequipment mit in den Urlaub genommen und einige Tage später kam es auch direkt zur Anwendung. Direkt am Großen Müggelsee gibt es einen Geocache mit 5+ Schwierigkeit - Ein Petling hoch oben in den Baumwipfeln. Perfekt für mich. Ich schwang mich also auf meinen Drahtesel und fuhr zu der markierten Stelle. Der Cache war sehr schnell ausgemacht. Die Stelle war früher viel befahren, aber heute verwildert der Weg und ich hatte genug Zeit und war ungestört. Einige Minuten später hing ich in den Seilen und konnte die Aussicht genießen.

Ein paar Tage später hatte ich mir eine Radtour zusammengestellt, die an ein paar Geocaches vorbeiführte. Insbesondere gab es einen neuen Geocache bei uns im Dorf. Ein kleiner Multi, bei dem man nur ein paar Fragen beantworten musste. Dank Google Bildersuche konnte ich dies bequem vom Sessel aus erledigen. Die Tour began an den errechneten Zielkoordinaten und endet leider mit einer Fahrradpanne irgendwo im tiefsten Wald. Ich hatte die clevere Idee eine Abkürzung quer durchs Unterholz zu nehmen - Auf meinem Fahrrad fahrend! Das war doofe Idee Nummer eins. Nummer zwei war, dass ich, als mir ein Ast zwischen Kettenblatt und Fahrradkette geriet, dachte, ich könnte diesen durch kräftiges Treten in die Pedale am anderen Ende wieder heraus befördern. Naja ging halt nicht gut. Es verbog sich alles und ich durfte die zehn Kilometer wieder nachhause schieben. Das Schlimmste daran war, dass ich noch nicht alle Caches gefunden hatte. Damit waren es leider nur vier an diesem Tage.

Natürlich hatte ich auch etwas im Stadtzentrum zu erledigen und konnte auch dort ein paar Caches abarbeiten. Der erste lag direkt neben einem Parkhaus inmitten von Neuköln. Das Parkhaus ist sehr heruntergekommen und in jeder Ecke liegen gebrauchte Spritzen herum. Kein schöner Ort zum Cachen. Ich würde auch nicht empfehlen in dunkle Stellen zu greifen. Man weiß nie was dort liegen kann. Ein paar Tage später war ich in Karlshorst unterwegs. Bei einer schönen Kirche gab es auch noch eine Box zu finden. 

Am Ende meines Heimaturlaubs hatte ich noch eine Fahrradtour mit zwei guten Kumpels geplant. Der Weg führte uns um den Großen Müggelsee herum. Wir trafen uns am S-Bahnhof Friedrichshagen. Die Tour ging dann in Richtung Osten nach Hessenwinkel, durch Kleine Venedig, über die alte Russenbrücke, durch Müggelheim und über die Müggelberge zurück nach Köpenick. Mein Startpunkt war Müggelheim und ich fuhr durch den Spreetunnel zum Treffpunkt. Auf dem Weg konnte ich bereits den ersten Cache aufsammeln - Mit wunderschönem Blick auf die Brauerei, die auch im Titel zu sehen ist. Leider teilen meine Kumpels nicht meine Faszination über das Geocachen. Und natürlich konnten wir den ersten Cache nicht finden. Damit war die Sache endgültig erledigt und die Beiden wollte keine Umwege fahren, damit ich nach den Caches sehen konnte. Einer lag aber auf direktem Wege und den konnte wir auch finden und loggen. Die Fahrradtour war super, auch wenn ich mir eine größere Ausbeute erhofft hatte.

Das waren wieder ein paar sehr schöne Tage in Berlin. Danach ging es direkt in den Urlaub und ich hatte einiges an Geocaches geplant. Die Auswertung wird einige Zeit in Kauf nehmen, aber ich freue mich schon sehr. Die Bilder sind atemberaubend geworden. Aber dazu gibt es später mehr.

Nummer

0087

0088

0089

0090

0091

0092

0093

0094

0095

0096

0097

Datum

2016-02-29

2016-03-02

2016-03-05

2016-03-09

2016-03-09

2016-03-09

2016-03-09

2016-03-11

2016-03-16

2016-04-09

2016-04-09

Land

Deutschl.

Deutschl.

Deutschl.

Deutschl.

Deutschl.

Deutschl.

Deutschl.

Deutschl.

Deutschl.

Deutschl.

Deutschl.

Stadt

Berlin

Berlin

Berlin

Berlin

Berlin

Berlin

Berlin

Berlin

Berlin

Berlin

Berlin

Trinket

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

Auto


0 Kommentare

Ente gut, alles gut!

Die Weihnachtszeit ist leider wieder vorbei und wir sind wieder zurück nach Oppeln gefahren. Leider ist während meiner Abwesenheit in unmittelbarer Nähe ein neuer Geocache veröffentlich worden. Endlich hätte ich die Chance auf einen FTF ("First to Find", Englisch für "Erstfinder". Dieses Akronym schreiben Geocacher in Geocache-Logbücher oder Online-Logeinträge, um mitzuteilen, dass sie einen neuen Geocache als Erster gefunden haben.) gehabt, aber leider waren wir noch in Berlin. Bei der ersten Gelegenheit habe ich mein Fahrrad geschnappt, um nach diesen Cache zu suchen. Der Weg führte über ein riesiges Feld und somit war die Fahrt nicht gerade angenehm. Aber als ich am Zielort ankam waren alle Strapazen vergessen. Es handelte sich dabei um eine kleine Insel in einem Fluss. Trotz des Winters war der Fluss nicht gefroren, aber einige umgefallenen Bäume ermöglichten das Betreten ohne Weiteres. Nach der kleinen Kletteraktion und kurzer Suche konnte ich den Cache in den Händen halten. Der PETling ist in eine Gummiente gesteckt...eine durchaus interessante und schmerzhafte Variante, die ich nicht weiter kombinieren möchte :D Für die Wahl des Ortes gab es einen Fad-Punkt von mir.

Bei einer meiner ersten Geocache Touren (siehe "Ausflug auf die Inseln in Oppeln") konnte ich leider einen sehr schönen Multi nicht finden, weil die Box leider verschwunden war. Seit dem hatte ich diesen Cache unter Beobachtung. Der Besitzer hatte über Weihnachten eine Wartung durchgeführt und die Box ersetzt. Also habe ich mich wieder auf mein Fahrrad geschwungen und bin in Richtung Oppeln aufgebrochen. Die Koordinaten vom Schloss waren sehr akkurat und die Box war sehr leicht zu finden - zu leicht. Wahrscheinlich ging deshalb der Cache verloren. Endlich konnte ich diesen Geocache loggen. Für die Schöne Idee gab es auch einen Fav-Punkt von mir. Hoffentlich wird die Box nicht wieder entwendet. Dieser Cache ist ein echtes Highlight in Oppeln und Umgebung.

Nummer

0085

0086

Datum

2016-01-11

2016-01-13

Cache-ID

GC68YMT

GC556J8

 

Land

Polen

Polen

Stadt

Oppeln

Oppeln

Trinket

-

Coin


0 Kommentare